Anteil der Frames, die maximal 10 % vom typischen Intervall abweichen. Über 95 % gilt als absolut sauber.
Framerate-Checker
Die Detailanalyse
Jeder Frame zählt – nicht nur der Durchschnitt
Ein Balken pro Frame, eine Verteilungskurve und die Low-Werte, die Ruckler aufdecken, die ein einfacher Durchschnittswert verschweigt.
- Ein Balken pro Frame
- 1%- und 0,1%-Lows
- Pacing und Jitter
- Stresstest-Regler
Jeder Balken entspricht einem Frame. Hohe rote Balken kamen verspätet.
Klicke auf Start, um die Messung zu beginnen.
Die Frametime-Ansicht öffnet sich bewusst zuerst: Der Durchschnitt ist der am wenigsten aussagekräftige Wert – die Form der Balken verrät die Wahrheit.
Warum Frametimes statt reiner FPS?
Weil sich Millisekunden linear addieren lassen, Frameraten hingegen nicht. Benötigt eine Szene 8 ms und ein zusätzlicher Effekt 4 ms, liegt man bei 12 ms. Dieselbe Rechnung in Bildern pro Sekunde – „125 FPS plus 4 ms Effekt“ – lässt sich im Kopf nicht direkt lösen.
| Framerate | Frametime | Ersparnis zur Zeile darüber |
|---|---|---|
| 30 FPS | 33,33 ms | — |
| 60 FPS | 16,67 ms | 16,67 ms |
| 90 FPS | 11,11 ms | 5,56 ms |
| 120 FPS | 8,33 ms | 2,78 ms |
| 144 FPS | 6,94 ms | 1,39 ms |
| 240 FPS | 4,17 ms | 2,78 ms |
Was bedeuten Stabilität, Pacing und Jitter?
Wie gleichmäßig die Frames aufeinanderfolgen. Je höher der Wert, desto besser.
Durchschnittliche Abweichung von Frame zu Frame in ms. Unter 1 ms ist exzellent – hier ist ein niedriger Wert besser.
Was verraten die Muster im Verlauf?
- Flach mit vereinzelten Spitzen. Völlig normal. Garbage Collection, eine abgeschlossene Netzwerkanfrage – kein Handlungsbedarf.
- Regelmäßige Ausschläge in festen Abständen. Ein zeitgesteuerter Prozess – etwa eine Browser-Erweiterung beim Polling oder ein Sync-Client.
- Ein treppenartiger Anstieg mit plötzlichem Abfall. Thermisches Throttling: Das Gerät erwärmt sich, drosselt, der Lüfter dreht hoch und das System erholt sich wieder.
- Zwei abwechselnde Niveaus. Ein Framelimiter oder V-Sync, das ein Bild verpasst und die Framerate halbiert.
- Dauerhaftes Rauschen ohne klares Muster. Ressourcenengpass (Contention): Zu viele Prozesse laufen gleichzeitig.
Wie nutzt man den Stresstest-Regler?
Nicht direkt auf Maximum stellen. Bei Null starten, die Baseline zehn Sekunden einpendeln lassen, dann schrittweise erhöhen und beobachten, ab wann die Framerate einbricht. Dieser Kipppunkt verrät mehr über die Leistungsreserven als jeder Einzelwert.
Umrechnen
Framerate in Frametime umrechnen
Derselbe Sachverhalt, anders dargestellt. Einfach in eines der Felder tippen.
Bei 60 FPS verbleiben jedem Frame 16.67 ms. Wird dieses Zeitfenster überschritten, kommt der Frame zu spät.
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Worauf sollte man achten?
-
1
Die Höhe der Balken
Jeder Balken entspricht einem Frame, die gestrichelte Linie ist das Zeitbudget. Balken darüber kamen zu spät; rote haben einen vollen Frame gekostet.
-
2
Die Form der Verteilung
Ein schmaler Peak ist optimal. Zwei Erhebungen deuten auf ein Schwanken hin – oft verursacht durch einen Framelimiter oder periodische Hintergrundprozesse.
-
3
Der Abstand zum 1%-Low
Liegt der Wert nah am Durchschnitt, läuft alles flüssig. Liegt er weit darunter, trügen hohe Spitzenwerte über spürbare Ruckler hinweg.
FAQ
Häufige Fragen
Was ist eine gute Frametime?
16,67 ms auf einem 60-Hz-Display, 8,33 ms bei 120 Hz, 6,94 ms bei 144 Hz. Konstanz ist dabei wichtiger als der reine Wert – gleichmäßige 17 ms wirken flüssiger als ein ständiger Wechsel zwischen 12 und 30 ms.
Was ist der Unterschied zwischen 1%-Low und Min-FPS?
Die minimalen FPS erfassen nur den allerschlechtesten Einzel-Frame, der durch jeden kleinsten Schluckauf entstehen kann. Das 1%-Low mittelt das schlechteste 1 % aller Frames und beschreibt so ein echtes Verhaltensmuster statt eines Ausreißers.
Mein Durchschnittswert ist hoch, aber die 1%-Lows sind miserabel.
Das Bild läuft grundsätzlich flüssig, wird aber regelmäßig von Ausreißern gestört. Ein Blick auf den Verlauf hilft: Gleichmäßige Spitzen deuten auf Hintergrund-Timer hin, unregelmäßige auf generelle Systemauslastung.
Warum wird Jitter in Millisekunden und nicht in Prozent gemessen?
Weil der absolute Zeitunterschied das ist, was man wahrnimmt: Eine Schwankung von 4 ms ist bei 30 FPS kaum spürbar, bei 240 FPS dagegen deutlich sichtbar.
Wie lange sollte der Test laufen?
Dreißig bis sechzig Sekunden für aussagekräftige 1%-Lows. Zehn Sekunden reichen lediglich für einen groben Durchschnitt.
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