Framerate-Checker

Die Detailanalyse

Jeder Frame zählt – nicht nur der Durchschnitt

Ein Balken pro Frame, eine Verteilungskurve und die Low-Werte, die Ruckler aufdecken, die ein einfacher Durchschnittswert verschweigt.

  • Ein Balken pro Frame
  • 1%- und 0,1%-Lows
  • Pacing und Jitter
  • Stresstest-Regler
Frame-Timing
Laufzeit 00:00

Jeder Balken entspricht einem Frame. Hohe rote Balken kamen verspätet.

0 FPS ms
Framerate · Letzte 60 Sekunden
Frametime-Verteilung
Frametime-Verlauf0%
Durchschnitt
Minimum
Maximum
1% Low
0,1% Low
Frametime
Verworfen0
Frames0
Stabilität
Pacing
Jitter
Geschätzte Bildwiederholfrequenz Hz

Klicke auf Start, um die Messung zu beginnen.

Laststufe

Belastet die GPU wie eine anspruchsvollere Szene

0%
Objekte 0 Auswirkung

Die Frametime-Ansicht öffnet sich bewusst zuerst: Der Durchschnitt ist der am wenigsten aussagekräftige Wert – die Form der Balken verrät die Wahrheit.

Warum Frametimes statt reiner FPS?

Weil sich Millisekunden linear addieren lassen, Frameraten hingegen nicht. Benötigt eine Szene 8 ms und ein zusätzlicher Effekt 4 ms, liegt man bei 12 ms. Dieselbe Rechnung in Bildern pro Sekunde – „125 FPS plus 4 ms Effekt“ – lässt sich im Kopf nicht direkt lösen.

Framerate Frametime Ersparnis zur Zeile darüber
30 FPS 33,33 ms
60 FPS 16,67 ms 16,67 ms
90 FPS 11,11 ms 5,56 ms
120 FPS 8,33 ms 2,78 ms
144 FPS 6,94 ms 1,39 ms
240 FPS 4,17 ms 2,78 ms

Was bedeuten Stabilität, Pacing und Jitter?

Praktischer Richtwert: 1%-Low über zwei Dritteln des Durchschnitts, Jitter unter einem Zehntel der Frametime. Wenn beides passt, läuft das System butterweich.
Stabilität

Anteil der Frames, die maximal 10 % vom typischen Intervall abweichen. Über 95 % gilt als absolut sauber.

Pacing

Wie gleichmäßig die Frames aufeinanderfolgen. Je höher der Wert, desto besser.

Jitter

Durchschnittliche Abweichung von Frame zu Frame in ms. Unter 1 ms ist exzellent – hier ist ein niedriger Wert besser.

Was verraten die Muster im Verlauf?

  • Flach mit vereinzelten Spitzen. Völlig normal. Garbage Collection, eine abgeschlossene Netzwerkanfrage – kein Handlungsbedarf.
  • Regelmäßige Ausschläge in festen Abständen. Ein zeitgesteuerter Prozess – etwa eine Browser-Erweiterung beim Polling oder ein Sync-Client.
  • Ein treppenartiger Anstieg mit plötzlichem Abfall. Thermisches Throttling: Das Gerät erwärmt sich, drosselt, der Lüfter dreht hoch und das System erholt sich wieder.
  • Zwei abwechselnde Niveaus. Ein Framelimiter oder V-Sync, das ein Bild verpasst und die Framerate halbiert.
  • Dauerhaftes Rauschen ohne klares Muster. Ressourcenengpass (Contention): Zu viele Prozesse laufen gleichzeitig.

Wie nutzt man den Stresstest-Regler?

Nicht direkt auf Maximum stellen. Bei Null starten, die Baseline zehn Sekunden einpendeln lassen, dann schrittweise erhöhen und beobachten, ab wann die Framerate einbricht. Dieser Kipppunkt verrät mehr über die Leistungsreserven als jeder Einzelwert.

Umrechnen

Framerate in Frametime umrechnen

Derselbe Sachverhalt, anders dargestellt. Einfach in eines der Felder tippen.

Gängige Frameraten

Bei 60 FPS verbleiben jedem Frame 16.67 ms. Wird dieses Zeitfenster überschritten, kommt der Frame zu spät.

Ergebnisse lesen

Worauf sollte man achten?

  1. 1

    Die Höhe der Balken

    Jeder Balken entspricht einem Frame, die gestrichelte Linie ist das Zeitbudget. Balken darüber kamen zu spät; rote haben einen vollen Frame gekostet.

  2. 2

    Die Form der Verteilung

    Ein schmaler Peak ist optimal. Zwei Erhebungen deuten auf ein Schwanken hin – oft verursacht durch einen Framelimiter oder periodische Hintergrundprozesse.

  3. 3

    Der Abstand zum 1%-Low

    Liegt der Wert nah am Durchschnitt, läuft alles flüssig. Liegt er weit darunter, trügen hohe Spitzenwerte über spürbare Ruckler hinweg.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine gute Frametime?

16,67 ms auf einem 60-Hz-Display, 8,33 ms bei 120 Hz, 6,94 ms bei 144 Hz. Konstanz ist dabei wichtiger als der reine Wert – gleichmäßige 17 ms wirken flüssiger als ein ständiger Wechsel zwischen 12 und 30 ms.

Was ist der Unterschied zwischen 1%-Low und Min-FPS?

Die minimalen FPS erfassen nur den allerschlechtesten Einzel-Frame, der durch jeden kleinsten Schluckauf entstehen kann. Das 1%-Low mittelt das schlechteste 1 % aller Frames und beschreibt so ein echtes Verhaltensmuster statt eines Ausreißers.

Mein Durchschnittswert ist hoch, aber die 1%-Lows sind miserabel.

Das Bild läuft grundsätzlich flüssig, wird aber regelmäßig von Ausreißern gestört. Ein Blick auf den Verlauf hilft: Gleichmäßige Spitzen deuten auf Hintergrund-Timer hin, unregelmäßige auf generelle Systemauslastung.

Warum wird Jitter in Millisekunden und nicht in Prozent gemessen?

Weil der absolute Zeitunterschied das ist, was man wahrnimmt: Eine Schwankung von 4 ms ist bei 30 FPS kaum spürbar, bei 240 FPS dagegen deutlich sichtbar.

Wie lange sollte der Test laufen?

Dreißig bis sechzig Sekunden für aussagekräftige 1%-Lows. Zehn Sekunden reichen lediglich für einen groben Durchschnitt.

Mehr entdecken

Alles läuft direkt im Browser – kostenlos und ohne Registrierung.

Schau dir die Frames im Detail an

Lass den Test eine Minute laufen und achte auf den Verlauf statt nur auf Zahlen.

Checker starten