Monitor-FPS-Test
Desktop-Monitore
Bringt dein Monitor die volle Leistung?
Prüfe, ob die gekauften 144, 165 oder 240 Hz wirklich aktiv sind, ob Frames gleichmäßig ankommen und wie viel Last das System verträgt, bevor es ruckelt.
- Prüft 60 bis 360 Hz
- Frame Pacing & Jitter
- Tearing-Test
- Stresstest unter Last
Bewegte Blöcke machen Ruckeln sichtbar. Beobachte den schnellsten Block.
Nicht gemessen
Klicke auf Start, um die Messung zu beginnen.
Ein neuer Monitor läuft ab Werk fast nie mit der vollen Bildwiederholrate. Wenn hier bei einem 144-Hz-Panel nur 60 steht, solltest du zuerst deine Anzeigeeinstellungen prüfen.
Dein Display und Gerät
Direkt aus deinem Browser auf deinem Gerät ausgelesen. Manche Angaben sind absichtlich ungenau — Browser runden oder verbergen diese Werte, um Tracking zu erschweren — "Nicht gemeldet" ist daher völlig normal.
Anleitung
Wie prüfe ich die Bildwiederholrate meines Monitors?
-
1
Bildwiederholrate im Betriebssystem einstellen
Windows: Anzeigeeinstellungen → Erweiterte Anzeige → Aktualisierungsrate auswählen. macOS: Systemeinstellungen → Displays. Beide belassen einen 240-Hz-Monitor standardmäßig dauerhaft auf 60 Hz.
-
2
Vollbildmodus aktivieren
Drücke F. Das schaltet Fenstermanager und Desktop-Compositor im Rahmen der Browser-Möglichkeiten aus.
-
3
Last simulieren
Bewege den Schieberegler nach oben und achte eher auf das Pacing und die 1% Lows als auf den Durchschnitt. Hält der Monitor die Rate auch unter Last, läuft alles stabil.
Übersicht
Monitor-Bildwiederholraten
Wie viel Zeit jedem Frame bleibt und für wen sich welche Rate lohnt.
| Rate | Frametime | Wahrnehmung |
|---|---|---|
| 60 Hz | 16.67 ms | Der Standard fast überall: Office-Monitore, Laptops, Smartphones. |
| 75 Hz | 13.33 ms | Ein kleiner Schritt nach vorn, oft das Maximum günstiger Monitore. |
| 100 Hz | 10.00 ms | Zu finden bei einigen Ultrawide- und Gaming-Monitoren der Mittelklasse. |
| 120 Hz | 8.33 ms | Moderne Smartphones, Tablets, Konsolen und viele Gaming-Laptops. |
| 144 Hz | 6.94 ms | Der Klassiker unter den Gaming-Monitoren. |
| 165 Hz | 6.06 ms | Leichte Werksübertaktung von 144 Hz und heute weit verbreitet. |
| 240 Hz | 4.17 ms | Displays für kompetitiven E-Sport. |
| 360 Hz | 2.78 ms | Das absolute High-End. Lohnt sich nur, wenn das gesamte restliche Setup perfekt ist. |
Warum läuft mein 144-Hz-Monitor nur auf 60 Hz?
Weil es erst manuell aktiviert werden muss. Betriebssysteme wählen beim ersten Anschließen vorsichtige Standardwerte, Treiber-Updates setzen sie oft zurück und ein anderer Anschluss kann das Gleiche bewirken. Gehe diese Punkte durch:
- Die Systemeinstellungen. Wähle den höchsten Wert in der Liste aus und übernimm die Änderung.
- Das Menü des Monitors (OSD). Suche nach "DisplayPort-Version", "Overclock" oder einer Option für FreeSync/G-Sync. Manche Panels erfordern, dass der höhere DP-Modus manuell aktiviert wird.
- Kabel und Anschluss. Nutze für mehr als 144 Hz mindestens DisplayPort 1.4. Schließe das Kabel am Desktop-PC direkt an die Grafikkarte an, nicht ans Mainboard.
- Test wiederholen. Der gemessene Wert sollte bis auf ein oder zwei Frames genau deiner gewählten Bildwiederholrate entsprechen.
Warum ruckelt es trotz hoher Bildrate?
Weil Frame Pacing wichtiger ist als der reine Durchschnittswert. Ein Monitor mit 165 ungleichmäßig ausgegebenen Frames wirkt ruckeliger als einer mit 120 absolut gleichmäßigen Frames — das Auge reagiert empfindlicher auf Schwankungen im Timing als auf die Bildrate selbst. Achte auf den Frametime-Verlauf: Eine flache Linie ist ideal, Spitzen deuten auf Ruckler hin und rote Markierungen zeigen Frames an, die so spät kamen, dass sie verworfen wurden.
Sollte G-Sync oder FreeSync aktiviert sein?
Lass die Einstellung so, wie du sie im Alltag nutzt. Adaptive Sync passt die Bildwiederholrate des Monitors dynamisch an die GPU an. Das verhindert Tearing, ohne die zusätzliche Latenz von V-Sync zu erzeugen. Dadurch variiert die Bildwiederholrate tatsächlich, was zu einer geringeren Messgenauigkeit im Test führen kann — das ist die Funktionsweise der Technologie, kein Fehler.
Hält Frames zurück, bis das Display bereit ist. Kein Tearing, höhere Latenz und ein abrupter Abfall auf die halbe Bildrate, wenn Frames verpasst werden.
Das Display wartet auf den Frame. Kein Tearing und kein Latenznachteil.
Was dieser Test nicht messen kann
Reaktionszeit und Panel-Input-Lag erfordern ein Oszilloskop, kein JavaScript. Sieh dir dafür Testberichte zu deinem Monitormodell an. Führe aber zuerst diesen Test durch — bei einem Großteil der Fälle, in denen sich das Bild schwammig oder falsch anfühlt, ist schlicht die falsche Bildwiederholrate eingestellt.
Vergleich
Wo liegt dein Limit?
Nur Spuren mit einer Bildrate auf oder unterhalb deiner Bildwiederholrate können sich sichtbar unterscheiden. Wenn 240 und 165 für dich gleich aussehen, hast du dein Limit gefunden.
Ein Display kann nicht mehr Bilder anzeigen als seine Bildwiederholfrequenz erlaubt. Auf einem 60-Hz-Bildschirm sehen die 120- und 240-FPS-Spuren identisch aus — das ist das reale Ergebnis und kein Fehler.
FAQ
Häufige Fragen
Wie prüfe ich, ob mein Monitor mit 144 Hz läuft?
Starte diesen Test und lies die geschätzte Bildwiederholrate ab. Ein Wert nahe 144 bedeutet, dass alles passt. Zeigt er 60 an, ist die Bildwiederholrate in deinen Anzeigeeinstellungen noch nicht richtig gesetzt.
Warum zeigt mein 240-Hz-Monitor im Browser nur 60 Hz an?
Entweder ist das Betriebssystem auf 60 Hz eingestellt, das Kabel bzw. der Anschluss unterstützt nicht mehr oder die Hardwarebeschleunigung im Browser ist deaktiviert. Prüfe diese drei Punkte nacheinander.
Limitiert der Browser meine Framerate?
Der Browser rendert synchron zum Monitor und überschreitet daher nicht dessen Bildwiederholrate. Bis zu dieser Grenze unterstützen moderne Browser problemlos 240 Hz und mehr.
Meine Framerate ist hoch, aber das Bild ruckelt trotzdem.
Achte auf Frame Pacing und Jitter statt nur auf den Durchschnitt. Ungleichmäßig ausgegebene Frames wirken ruckeliger als weniger, aber dafür gleichmäßig getaktete Frames.
Lohnt sich der Umstieg von 144 Hz auf 240 Hz?
In kompetitiven Shootern bietet 240 Hz einen spürbaren kleinen Vorteil. Bei allem anderen ist der Sprung von 60 auf 144 Hz der größte Wow-Effekt; 144 auf 240 Hz ist eher ein feineres Upgrade.
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